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Familie Bredow
Ernst-Thälmann-Str. 35
16259 Falkenberg (Mark)

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Beschreibung der Umgebung

Der Ort Falkenberg (Mark) mit seinem Ortsteil Broichsdorf liegt in einem der schönsten Wandergebiete des Landes Brandenburg. Er liegt im Übergangsbereich zweier eiszeitlich geprägter, in ihrem Erscheinungsbild sehr unterschiedlicher Landschaften: auf der einen Seite das hüglige, wald- und seenreiche Barnimplateau und auf der anderen Seite die weite Fläche des Oderbruchs. Am Rande der mit herrlichen Mischwäldern bestandenen Höhen des Oberbarnims zieht sich Falkenberg (Mark) kilometerweit an der steilen, bis zu 80 m abfallenden Hangkante dahin und bildet gleichzeitig den Übergang zum Niederoderbruch mit seinen weiten grünen Wiesen und Äckern. Zudem treffen hier einige der bedeutendsten Großschutzgebiete Deutschlands zusammen, namentlich das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, der Nationalpark Unteres Odertal und der Naturpark Barnim.

Das ehemalige Fischerdorf Falkenberg (Mark) wird zusammen mit den Bauerndorf Cöthen 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Ab ca. 1850 erlangte für Falkenberg (Mark) neben der Landwirtschaft die Erholungsnutzung aufgrund der reizvollen landschaftlichen Lage sowie die Nähe zur Kurstadt Bad Freienwalde erheblich an Bedeutung. Zur Erholung geeignete Flächen finden sich an der Roten Mühle, am Karpfenteich, auf dem Paschen- und dem Schmiedeberg sowie im Cöthener Park. Hervorzuheben ist die Carlsburg, die einen herausragenden Panorama-Blick über das Oderbruch bietet.

Im Osten zieht sich Falkenberg (Mark) bis ins Niedere Oderbruch, dem tief gelegenen nördlichen Teils des Oderbruch westlich des Neuenhagener Sporns. Das Bild in diesem Teil des Oderbruchs ist geprägt durch den ehemaligen Hauptarm der Oder, die Alte Oder mit einem schmalen Rest-Auenband zwischen den Deichen sowie zahlreiche Gräben (Vorfluter) und Kanäle, die den Schöpfwerken das Wasser zur Regulierung zuführen. An den künstlichen Gewässern stehen mitunter die typischen Kopfweiden. Die Straßen und Wege werden zum Teil von Obstbaumalleen begleitet. Die Landschaft ist feiner gegliedert als der südliche des Teil des Oderbruchs.

Falkenberg (Mark) grenzt auf der nordwestlichen Seite direkt an das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Hier schließt sich eine reichgegliederte Landschaft an, die die Gletscher der letzten Vereisung nach ihrem Abschmelzen vor 10.000 bis 15.000 Jahren hinterließen. Das stille, dünnbesiedelte Land, der Wechsel zwischen ausgedehnten Wäldern und weiten Offenlandschaften, der Reichtum der Landschaft an unterschiedlichen Strukturen auf engstem Raum bilden die Grundlage für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten. Die Schorfheide als ein Teil des Biosphärenreservates ist eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands. Die Landschaft des Biosphärenreservates ist aber auch das Ergebnis jahrhundertelanger Nutzung und Bewirtschaftung durch den Menschen. Von überregionaler Bedeutung ist die Vielzahl an Gewässern, die vielen in Deutschland seltenen Arten Lebensraum bietet. Biber und Fischotter sind über das gesamte Schutzgebiet verbreitet. In den naturnahen Wäldern brüten See-, Fisch- und Schreiadler. Die hohe Anzahl von Feuchtgebieten in diesen Waldbereichen ist idealer Lebensraum für Schwarzstorch und Kranich. Und in fast jedem Dorf des Biosphärenreservates brütet noch der Weißstorch. Die in ganz Deutschland bestandsbedrohten Amphibien- und Reptilienarten kommen im Biosphärenreservat mit hoher Artenzahl vor. Besonders zu nennen sind dabei die Vorkommen der Kreuzotter, der Europäischen Sumpfschildkröte, der Rotbauchunke und des Laubfrosches. Durch den Gewässerreichtum bedingt sind auch viele Fischarten im Schutzgebiet vorhanden, von denen einige zu den bedrohten Arten in Deutschland zählen.

Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Es liegt am Oder-Havel-Kanal bei Niederfinow in Brandenburg. Das technische Bauwerk ist ein geschütztes Industriedenkmal. Die Höhe des Hebewerks beträgt 60 Meter, die Länge 94 Meter und die Breite 27 Meter. Zur Überwindung des Höhenunterschieds von 36 Metern benötigt der Trog fünf Minuten.

Falkenbergs Nachbarort ist die ebenfalls landschaftlich reizvoll gelegene Kurstadt Bad Freienwalde. Mit der Entdeckung heilkräftiger Quellen 1683 begann die Badetradition der Stadt. Nach der Jahrhundertwende avancierte, damals noch als Freienwalde, die Stadt an der Nahtstelle zwischen dem Höhenzug des Oberbarnim und dem Oderbruch zum bedeutendsten Badeort in der Mark Brandenburg und erhielt 1925 mit der staatlichen Anerkennung die Bezeichnung "Bad". Die 1840 eingeführten und zunächst nach Geheimrezept verabreichten Moorbäder sollten sich auf Dauer zur wichtigsten balneologischen Behandlungsmethode entwickeln. Die reichen Vorkommen des ortsgebundenen Kurmittels – ein mineralstoffreiches und hochzersetztes Moor – sind bis heute die Grundlage für stationäre und ambulante Kuren. Bad Freienwalde untermimmt große Anstrengungen, den einstigen Glanz wieder erlebbar zu machen. Die Erfolge sind im Stadtbild unübersehbar. Dazu gehören zahlreiche sanierte Gebäude im Altstadtkern sowie im Kurviertel, die 1994 eröffnete Klinik für Orthopädie und Rheumatologie und das Kurmittelhaus in historischen Mauern. Einen Besuch wert ist die nördlichste Skisprunganlage Deutschlands mit ihren vier Skischanzen.

Liebenswert zeigen sich auch die kleinen Dörfer im Gamengrund. Hier finden Sie in den Höhenlagen des Barnims, idyllisch von Wald und Wiesenfluren umgebene Gutsdörfer, wie Beiersdorf, Heckelberg und Wölsickendorf-Wollenberg.

Nicht weit entfernt - ca. 16 km mit dem Auto - befindet sich die Grenze zum Nachbarland Polen. Ein Besuch wird gern mit der Gelegenheit zum Einkaufen - und auch preiswertem Tanken - verknüpft.